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Mein Rack für spezielle Anlässe, hiermit bekomm ich (fast) alle Sounds hin. Für Loops steht der legendäre Lexicon JamMan bereit, Gitarrensounds von Heavy bis Spacig hol ich mir aus dem Digitech 2120, geiles Teil. Last but not least wäre noch mein Roland GR-50 Guitarsynthie für alles andere...(ich brauch keinen Keyboarder Haha..). Alle Signale gehen in einen Behringer Line-Mixer und anschließend in eine Rocktron Velocity Endstufe, bzw in ein externes Mischpult. Die H&K Box ist mit 2x12" Celestion Speaker bestückt.




Warum ich 5-Saiter Bässe spiel? Weil ich es mit 4-Saitern nicht kann...(mit 5 auch nicht, aber was solls..) Spass beiseite. Ich hab mir vor langer Zeit, um genau zu sein, in einer Zeit, zu der ich niemals dachte dass ich mal irgendwo Bass spielen werde, `nen 5-Saiter zugelegt. Somit hab ich bis jetzt immer nur mit 5 Saiten gespielt, ich hab noch nie mit 4 Saiten gespielt, kurzum, mir fehlt einfach eine Saite bei einem 4- Saiter, wo soll ich denn die Töne hernehmen?? Übrigens, meine Instrumente sind z.T. Eigenbau. Many B. Customshop, alles andere ist ebenfalls auf meine Bedürfnise modifiziert, andere PU`s, Halsprofil, Fretless....

wegen der ständigen Fragen zu meinen (selbst gebauten) Gitarren...hier schon mal ein Anfang, mehr dazu in Kürze....

Ein echtes Leckerli, die "Braune Strat". Einteiliger Mahagonikorpus von Schecter, 80er Jahre, Ahornhals mit Palisandergriffbrett von Tom Anderson. Das besondere an diesem Hals ist die Breite, die in diesem Fall fast der einer Klassikgitarre entspricht. Übrigens sind alle meine Hälse im sog. D-Profil geshapt, kommt meiner Spielweise am besten entgegen. Als Vibratosystem kommt ein Floyd Rose von Gotoh zum Einsatz. Ich bevorzuge die Gotoh- Systeme wegen der Stahlplatte, klingt etwas knackiger als diese Druckgußsteile und kommen auch optisch etwas eleganter. In der Stegposition sitzt ein Seymour Duncan 59` Humbucker, der in der Zwischenposition gesplittet ist. Die beiden Single Coils sind Floyd Rose PU`s (ja, die gab es mal).Die Schaltung weicht von der gängigen "Norm" insofern ab, als dass der mittlere Regler als Überblendregler zwischen Humbucker und Halspickup dient. Ausserdem ist ein Roland GK-2 Hexaphonischer Tonabnehmer zum ansteuern meines Roland GR- 50 Guitarsynthesizer montiert.


Noch ein Leckerli. Die "Rote Strat". Das war mal eine 80er Jahre Fender USA Strat. Übrig geblieben ist der Korpus. Dieser wurde ebenfalls mit einem Gotoh Floyd Rose ausgestattet. Der Hals ist ein "One Piece" Tom Anderson "Birdsey- Maple". Liefert einen echt knackigen Ton. Als Tonabnehmer in der Stegposition ein Seymour Duncan "Hot Rail", fetter Ton mit viel Sustain, in der Middle- und Neck Position sitzen die orginalen Fender PU`s. Diese Tonabnehmerkombination erwies sich die letzen Jahre als flexibel und vielseitig.


Ja, und daß Gutes nicht unbedingt teuer sein muß sehen wir hier anhand der "Weißen Strat". Fender Squier, made in China, 190,- Euro, Neu !! Noch `nen "Hot Rail" in der Stegposition rein, bunte Knöpfe und fertig. Mein Arbeitstier........


Und hier mein Ken Rose Fretless Bass. Den gibt es in dieser Form als Fretless nicht, der stand mit einem total krummen Hals, quasi als "Schrott" bei uns im Laden in der Ecke. Also, Bünde raus, Hals abgerichtet, die Bundschlitze mit Spezial- Holzpaste verschlossen und schon hat man einen Fretless Bass. Als Tonabnehmer kommen Bartolinis zum Einsatz, die sind ohnehin super, hab aber dann noch die komplette Elektronik ausgetauscht und somit im Mittenbereich noch etwas mehr "Headroom". Apropos Ken Rose. Hab `ne Zeitlang für den deutschen Vertrieb gearbeitet und "durfte" dann zur Qualitätskontrolle mal nach Korea in verschiedene Gitarrenwerke. Mann ich sag euch...wie die da teilweise arbeiten....zwar äusserst effektiv, aber der deutsche TÜV wenn das sehen würde, der täte das ganze Stadtviertel evakuieren und das Werk sofort schliessen. Nur ein kleines Beispiel...die Arbeiter in der Lackiererei eines der Werke verrichteten ihre Arbeit ganz locker mit Kippe im Mundwinkel, und damit es nicht so kalt ist, stand in der Lackiererei ein Gasofen mit offener Flamme!! Unglaublich, aber die Qualität stimmt trotzdem....





...was is`n das? Das Geschwür auf der Gitarre nennt sich "Hammer Jammer". Hab ich irgendwann vor ca. 15 Jahren mal gekauft, weil man weiß ja nie.... das Teil wird einfach am Halsansatz aufgesteckt und dann klopft man auf die Tasten und die schlagen die Saiten an, das klingt dann wie ein Hackbrett. Genial!! Man muß einfach alles aufheben, irgendwann braucht man`s dann....

..und mein Live Setup. Als Bassamp dient ein Craaft PBC-1. Alt, aber Top, klanglich flexibel und laut. Als Gitarrenamp benutze ich einen Marshall AVT 100. Allerdings verstärkt der nur mein Signal. Die Sounds kommen ausschliesslich vom Boss ME-50, cooles Teil...

der Craaft Bassamp musste zwischenzeitlich einem Roland DB 700 Digitalamp weichen, der hat einfach noch mehr Druck...


...und noch etwas Zubehör zur Kosmetik....